Pierre Béghin (bis 1992)

Pierre Béghin

Bild: Pierre Béghin im Jahr 1987. Quelle: www.pierrebeghin.com
Danke an Amael Beghin Stein, das Bild zeigen zu dürfen.

Gipfelbuch (Auszüge):

1983 Béghin besteigt den Kantsch im Alleingang; ohne Benützung von Flaschensauerstoff.
1986 Unter anderem mit Jean Troillet und Erhard Loretan, den er auf einem Filmfestival kennenlernt, geht Béghin zum Everest. Nach viel Schlechtwetter und Neuschnee Einstieg am 29. August in die Wand mit Leichtgepäck. Start auf 5500 Meter und nach bereits 11 Stunden (19.08) auf etwa 8000 Meter. Pause in einem gegrabenen Schneeloch, um 20 Uhr weiter. Gegen 0 Uhr auf 8400 Meter, Pause von etwa 3 Stunden. Die Route ist unklar. Der Schnee ist mitunter hüfttief, sie brauchen zehn Stunden für die letzte Etappe zum Gipfel, den sie um 14:30 Uhr erreichen und auf dem sie bei Windstille (!) anderthalb Stunden verbringen. Den Abstieg legen sie, größtenteils auf dem Hosenboden abrutschend, in sensationellen drei Stunden zurück zum Basislager.
1990 Pierre Béghin und Christophe Profit durchsteigen im Oktober die Lhotse-Südwand, erreichen jedoch nicht den Gipfel.
1991 Am 15. August vollenden Christophe Profit und Pierre Béghin am K2 die polnische NW-Grat - NW-Wand - N-Grat - Route und stehen bei Nachtanbruch auf dem Gipfel. Trekker auf dem Concordia-Platz nehmen die Blitzlichter auf dem Gipfel war. Beide Kletterer versuchten sich in diesem Jahr getrennt an der Lhotse-Südwand, scheiterten jedoch beide.
1992 Versuch an der Annapurna-Südwand, gemeinsam mit Christophe Lafaille. Als sie in einen Sturm geraten, entschließen sie sich zum Rückzug, bei dem Béghin tödlich abstürzt.

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