Karl Golikow-Gedächtnis-Expedition 1976

Teilnehmer:

01. Wanda Rutkiewicz (Leiterin)
02. Sebastian Arnold
03. Werner Haim
04. Herbert Holzmayer
05. Matthias Gradnitzer
06. Willi Klimek
07. Wolfgang Klump
08. Danuta Wach
09. Karl Wehrle

Zum Gedenken:
Karl Golikow, Teilnehmer der Herrligkoffer-Expedition zum Nanga Parbat von 1968, und Otto Uhl kamen 1969 an der Piz Badile im Bergell ums Leben, starben an Erschöpfung und Unterkühlung.

Quellen zur Expedition (Auswahl):
Herrligkoffer: "Mein Weg in den Himalaya" (Pietsch 1989)
Herrligkoffer: "Abschied vom Himalaya" (Bayerland 1989)
Höfler & Messner: "Karl Maria Herrligkoffer" (AS-Verlag 2001)
Heichel: "Chronik der Erschließung des Nanga Parbat" (Kamenz 2013)



 
Grußkarte 1976

Bild: Grußkarte mit den Unterschriften.

zur Expedition:
Ursprünglich sollte nach der gescheiterten Expedition vom Vorjahr der Toni-Kinshofer-Weg bis zum Gipfel vollendet werden. Doch eine kleine Mannschaft unter der Leitung von Hanns Schell ist schneller: Hanns Schell, Robert Schauer, Hilmar Sturm und S. Gimpel erreichen alle am 11. August 1976 den Gipfel über eben diese Route, die inzwischen als Schell-Route bekannt ist.

Herrligkoffer ist nicht selbst als Expeditionsleiter am Berg und ernennt Wanda Rutkiewicz und Matthias Gradnitzer zu den Leitern. Als Sebastian Arnold während eines Abstiegs von Lager II zu Lager I tödlich abstürzt wird die Expedition abgebrochen. Herrligkoffer verurteilt diesen Abbruch später: "Wenn Matthias Gradnitzer als verantwortlicher Expeditionsleiter in diesem Falle in seinem Bericht schreibt, <ein Weitermachen unter diesen gegebenen Umständen war für mich [...] aus psychischen und menschlichen Gründen nicht mehr möglich>, so fehlt einem solchen Expeditionsleitre einfach die nötige Härte,..." (in Höfler / Messner: "Karl Maria Herrligkoffer", EA 2001, Seite 219). Es wurden immerhin etwa 7550 m erreicht (www.herrligkoffer-stiftung.de/expeditionen).

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