deutsch-Östereichische Nanga Parbat-Expedition 1970

Teilnehmer:

01. Karl-Maria Herrligkoffer (Leiter)
02. Michl Anderl
03. Gerdhad Baur
04. Wolf-Dietrich Bitterling
05. Werner Haim
06. Felix Kuen
07. Günther Kroh
08. Dr. Hermann Kühn
09. Gerd Mändl
10. Günther Messner
11. Reinhold Messner
12. Elmar Raab
13. Hans Saler
14. Peter Scholz
15. Peter Vogler
16. Alice von Hobe
17. Max von Kienlin
18. Jürgen Winkler

Quellen zur Expedition (Auswahl):
Herrligkoffer: "Kampf und Sieg am Nanga Parbat" (Spectrum Verlag 1971)
Messner: "Die Rote Rakete am Nanga Parbat" (Nymphenburger 1970) bzw. die gleichnamige Neuauflage von 2010
Messner: "Der nackte Berg" (Malik 2002)
von Kienlin: "Die Überschreitung" (Herbig 2003)
Saler: "Zwischen Licht und Schatten" (A1-Verlag 2003)
Hemmleb: "Nanga Parbat - Das Drama von 1970" (Tyrolia 2010)
Heichel: "Chronik der Erschließung des Nanga Parbat" (Kamenz 2013)
http://www.herrligkoffer-stiftung.de/expeditionen/highlights/35-1970

 
Grußkarte 1970

Bild: Grußkarte mit den Unterschriften.

zur Expedition:
Der Expedition ist die durch die beiden Seilschaften Günter & Reinhold Messner sowie Felix Kuen & Peter Scholz die erste Durchsteigung der Rupalwand gelungen. Nachdem Reinhold Messner am 27. Juni 1970 vom höchsten Lager V (7350 m) alleine losstieg, um den Gipfel zu erreichen, stieg ihm Bruder Günter unverabredet nach, so dass beide am Abend den Gipfel erreichten. Wegen der schlechter werdenden körperlichen Verfassung von Günter Messner war an ein Abstieg über die Aufstiegsroute ohne Hilfe von außen nicht zu denken. Nach einem Notbiwak stiegen nach Angaben Reinhold Messners beide über die einfachere Diamirseite ab, während Scholz / Kuen zum Gipfel stiegen. Zwischen beiden Seilschaften gab es am 28.06.1970 einen nicht ganz eindeutigen Rufkontakt, bei dem Reinhold Messner letztlich seine Absichten mitteilt, über die Diamirseite abzusteigen. Nach seinen Angaben starb letztlich Günter Messner im Diamirtal nach zweitägigem Abstieg in einer Eislawine. Reinhold Messner überlebte nur knapp mit schwersten Erfrierungen und völlig erschöpft.

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