Nuptse Himalayan Expedition 1961

Teilnehmer:

01. Norman Dyhrenfurth (Leiter)
02. Allen Auten
03. Barry Bishop
04. John Breitenbach
05. James Corbet
06. David Dingman
07. Daniel Doody
08. Richard Emerson
09. Thomas "Tom" Hornbein
10. Lute Jerstad
11. James T. Lester
12. Maynard M. Miller
13. Dick Pownall
14. Barry Prather
15. Gilbert J. Roberts
16. James O. M. Roberts
17. William Siri
18. James Ramsey Ullman
19. William "Willi" Unsoeld
20. James W. "Jim" Whittaker

Daneben ist, neben gut 900 Trägern (!), Nawang Gombu Sherpa mit am Berg.

 

 
Cover 1963

Bild: Briefumschlag mit Expeditionsmarke und Norman Dyhrenfurths Signatur.
Offizielle Expeditionspostkarten gab es nicht.

     

Auf dem Bild rechts, zusammengesetzt aus mehreren Bildern, sind die Signaturen von vielen Teilnehmern gesammtl, um so mit eigenen Exemplaren vergleichen zu können. Von oben nach unten haben unterschrieben:

1. Gilbert Roberts (?)
2. Tom Hornbein
3. William Siri
4. James Whittaker
5. Lute Jerstad
6. Barry Bishop
7. Willi Unsoeld
8. Maynard Miller
9. Nawang Gombu
10. James Ramsey Ulllman
11. Norman Dyhrenfurth

Quellen zur Expedition (Auswahl):
Ullman, James Ramsey: "Americans on Everest" (J.P. Lippincott 1964)
Hornbein, Tom: ""Everest - the west ridge" (Sierra Club 1965)
Nickel, Andreas: "Himalaya, Norman Dyhrenfurth" (AS-Verlag 2007)
https://www.himalaya-info.org/PDF-Dateien/Everest%201963.pdf
Himalayan Database

 

Bild: Blatt mit vielen Unterschriften des 1963er-Teams.

zur Expedition:
Die 1963-Everest-Expedition hat Dyhrenfurth selbst als "sein Baby" bezeichnet: auf seinen Schultern lastete der Löwenteil der Planung für das großartige Ziel: erstmalige Überschreitung eines Achttausenders, dabei Aufstieg über eine neue Route - den Westgrat.
Das Vorhaben gelingt einerseits, fordert aber auch Opfer: das jüngste Mitglied, Jake Breitenbach, stirbt gleich zu Expeditionsbeginn, am 23. März, im Khumbu-Eisbruch. Nach einer Trauerpause wendet man sich dem Ziel zu und erreicht den Gipfel zunächst über die Hillary-Route von 1953: Jim Whittaker und Nawang Gombu sind am 1. Mai am höchsten Punkt der Erde.
Nun wendet man sich gezielt der Westgratroute zu: Willi Unsoeld und Tom Hornbein sollen von Westen her und damit über unbekanntes Terrain zum Gipfel, dort sollen im Idealfall Barry Bishop und Lute Jerstad die beiden Bergsteiger, von der Normalroute kommend, mit nach unten begleiten. Der Treffpunkt auf dem Gipfel gelingt nicht ganz, dennoch erreich alle vier Alpinisten am 22. Mai den Gipfel, aber das Westgrat-Team ist drei Stunden später, in den frühen Abendstunden um 18:15 Uhr, am Gipfel, nachdem man über das Hornbein-Couloir die Nordflanke gemeistert hatte. Beim Abstieg setzt die Dunkelheit ein und mit leeren Batterien in den Stirnlampen treffen sie auf Bishop und Jerstad, wobei sich Bishop in einem schlechten Zustand befindet. Sie werden zu einem Biwak in über 8000 m gezwungen und können erst m Morgen des 23. Mai, dann mit Hilfe, weiter absteigen.
In der Folge verlieren Willi Unsoeld und Barry Bishop aufgrund von schweren Erfrierungen alle Zehen.

nach oben!

zurück!

[Datenschutz]