Band 12: Belsazar Hacquet

 

Bearbeitet von Hedwig Rüber und Axel Straßer
Ausgabejahr: 1989

Klappentext: Im September 1781 begann der bretonische Naturforscher und Arzt Belsazar de la Motte Hacquet (1739/40-1815) seine große "Reise von zweyhundert Meilen stets in der bey uns befindlichen Alpenkette nach Westen". Sie führte ihn vom Berg Matajur in Oberkrain durch das Friaul, die Karnischen Alpen und die Dolomiten nach Graubünden bis zum Rheinwaldgletscher, und zurück nach Tirol, Bayern, Salzburg und Kärnten nach Laibach. Zusätzlich unternahm er 1783 eine weitere Reise durch die Lika und Westbosnien, die den ersten Teil des Buches bildet. Seine "Physikalisch-Politische Reise" erschien 1785 in Leipzig. Hacquet berichtet darin von seinen vielfältigen Beobachtungen und Forschungsergebnissen und vermittelt zugleich den damaligen Kenntnisstand über die Ostalpen.

Mit der von ihm unternommenen Gliederung dieses Teils der Alpen und der Erforschung des bis dahin ungeklärten Phänomens Karst übte er nachhaltigen Einfluss auf die gesamte spätere Alpenforschung aus. Somit kann man Belsazar Hacquet durchaus mit den berühmten Erforschern der Westalpen, den Schweizern Johann Jakob Scheuchzer und Horace-Bénédict de Saussure, auf eine Stufe stellen.

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